Die französische Umweltplakette gilt nun auch für ausländische Fahrzeuge

Abbildungen der französischen UmweltplakettenSeit dem 1. April 2017 ist die französische Umweltplakette auch für ausländische Fahrzeuge Pflicht, wenn sie in die Umweltzonen fahren. Für so manch älteres Fahrzeug wird es allerdings keine Genehmigung geben.

Auch wenn einige Umweltzonen in Frankreich schon seit 2015 bestehen, die entsprechende Crit’Air Vignette wurde offiziell zum 1.1.2017 eingeführt. Seit dem 1. April gilt sie nun auch für ausländische Fahrzeuge, d.h. bei fehlender Vignette wird auch für ausländische Fahrer ein Bußgeld verhängt.

Erhältlich ist die Vignette für folgende Fahrzeuge:

• PKW mit Erstzulassung nach 31.12.1996

• Motorräder, Trikes, leichte Quads mit Erstzulassung ab dem 1.6.2000

• Leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5, t zugelassene Gesamtmasse) mit Erstzulassung nach dem 30.9.1997

• LKW und Busse mit Erstzulassung ab dem 1.10.2001

Die Crit’Air Vignette ist in Kategorien unterteilt und unterscheidet dabei umweltverschmutzende von neuen, umweltfreundlicheren Fahrzeugen. Welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält, hängt von Fahrzeugtyp, Euro-Schadstoff-Norm und Datum der Erstzulassung ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gültigkeit ist unbegrenzt. Nach und nach soll allerdings für die Fahrzeuge in den schlechteren Kategorien dann die Einfahrt in die Umweltzonen (Zones à Circulation Restreinte /ZCR ) untersagt werden.

 Aktuell gibt es verschiedene Umweltzonen in diesen französischen Städten (es sollen kurzfristig weitere folgen):

  • Paris
  • Grenoble
  • Lyon
  • Lille
  • Arve-Tal
  • Strasburg


Wer ohne die richtige Vignette in eine der Umweltzonen fährt, muss mit einer Geldbuße rechnen. Für LKWs und Busse ohne Umweltplakette werden 135 Euro Bußgeld verhängt und für PKW sowie alle anderen Fahrzeuge 68 Euro.

 Die Crit’Air-Vignette kann hier erworben werden.

 

Quellen:
www.crit-air.fr/de
www.adac.de
www.umweltplakette.org