Reedereien wollen falsche Gefahrgut-Deklaration sanktionieren

Nach der Häufung von Bränden auf Containerschiffen, als deren Ursache falsch deklarierte Gefahrgutladungen angenommen werden, haben mehrere Reedereien Sanktionen für die fehlende oder falsche Deklaration von Gefahrgut angekündigt. Die Internationale Föderation der Spediteurorganisationen (FIATA) fordert hierzu einen Dialog.

Reedereien wie Hapag lloyd, Evergreen oder Orient Overseas Container Line (OOCL) planen in Zukunft Sanktionen von bis zu 45.000 US-Dollar für nicht oder falsch deklarierte Gefahrgut-Container zu verhängen. Aufgrund von Bußgeldern, Schäden etc. die durch Gefahrgut-Brände entstehen, greifen die Reedereien nun zu diesen finanziellen Maßnahmen für Speditionen. Die Internationale Föderation der Spediteurorganisationen (FIATA) hat mit der Forderung nach einem Dialog reagiert, da es viele offene Fragen zu diesem Konzept gebe.